Cast
| Ilse |
Christiane Motter |
| Der Graf |
Klaus Müller-Beck |
| Diamante |
Katrin Aebischer |
| Cromo |
Urs Fabian Winiger |
| Spizzi |
Christian Taubenheim |
| Battaglia |
Thomas Hölzl |
| Sacerdote |
Andreas Furcht |
| Lumachi |
Jörg-Heinrich Benthien |
| Die Pechvögel |
|
| Cotrone |
Martin Leutgeb |
| Maddalena |
Kathrin Steinweg |
| Sgricia |
Brigitte Kahn |
| Quaqueo |
Hans-Georg Körbel |
| Duccio Doccia |
Marcel Bausch |
| Mara-Mara |
Ulrike Walther |
| Milordino |
Gabriela Krestan |
Team
| Regie |
Hakon Hirzenberger |
| Bühne |
Monika Rovan |
| Kostüme |
Doris Homolka |
| Dramaturgie |
Holger Schröder |
| Musik |
Wolfgang Peidelstein |
Pressestimmen
„Die Villa ist ein merkwürdiger Ort: Was in ihr nachts geträumt
wird, wird für alle sichtbar. Alles, was man sich vorstellt, wünscht, ahnt, fürchtet, wird
für alle anderen physische Realität. Anders gesagt: die Villa ist das ideale Theater – ein
Illusionsraum, ein Luftschloss, in dem die Phantasie für Augenblicke wirklich wird. Genau dies
führt die bis dahin so nackte Bühne der jungen Bühnenbildnerin Monika Rovan vor:
wie aus Nichts Etwas werden kann. Ein bisschen Licht, ein bisschen Stoff und etwas Phantasie genügen,
und ein riesiges, sprechendes Gesicht – zum Beispiel – entsteht als Schattenspiel an einer
Wand: ein unheimliche Geisterbeschwörung. Die Alpträume der vagabundierenden Schauspieltruppe,
die Zaubereien von Cotrone, die Erinnerungen seiner ‚Pechvögel‘ – alles hat
Raum auf dieser Bühne, jede Phantasie wird im Handumdrehen zu einem neuen, atemberaubenden Bild.
Sicher rührt daher zu einem großen Teil das beseelte Lächeln der Zuschauer am Ende:
Es ist, als zeige das Theater mit würdevoller Lässigkeit, was es alles kann – und was
nur das Theater kann – nämlich mit dreimal Nichts einen Traum verwirklichen. Und geht es
nicht gerade darum in diesem Stück?
[...] Es gab herzlichen Applaus für Ensemble und Regieteam, und zu Recht Bravos ...
Vor allem aber gab es wohl Applaus für das Theater, das uns – man weiß nicht
wie – einen ganz unerklärlichen Glücksmoment beschert hat.“
Sven Rech, SR3 Saarlandwelle, 22. Mai 2005
„Hakon Hirzenberger lässt, was nicht unüblich ist,
die ‚Riesen vom Berge‘ bei der begeistert aufgenommenen Premiere im Staatstheater am
Samstag nach dem zweiten Akt mit offenem Ende ausklingen. Doch schimmert da nicht sogar ein wenig Optimismus
durch? Ein fester Glaube an die Kraft der Poesie? Zwar steht die Prinzipalin Ilse (glänzend als
Schwärmerin: Christiane Motter) mit dem Rücken zum ‚eisernen‘ Vorhang und
wird vom Volk verlacht, doch schreiten die Akteure nicht durch diese Wand hindurch wieder zu Rampe?
Die (Theater-)Kunst findet ihr Publikum, sofern sie es verzaubern kann, scheint Hirzenberger vermitteln
zu wollen und beweist es auf Schünste – mit einer Inszenierung aus betörenden Bildern
mit viel Bühnenzauber [...] Aus dem schwarzen Raum, quasi aus leerer Folie, erwachsen sie vor
unseren Augen, in diesem Nirgendwo in den Bergen, jenem Traumreich des Magiers Cotrone (wunderbar als
weiser Pascha: Martin Leutgeb) und seinem Gefolge. [...]
Hirzenberger leuchtet die Komik der Situationen und Dialoge fein aus. Er nimmt Pirandello Schwere und
philosophische Blässe. Weniger als Magier denn als Psychologe erscheint hier Cotrone, wenn er
ihnen eine Spielfläche für ihre unterbewussten Motive und Konflikte bietet. Zu loben bleibt
das ausdrucksstarke, gut geführte 15-köpfige (!) Ensemble.“
Silvia Buss, Saarbrücker Zeitung, 23. Mai 2005
„M. Rovan schuf eine karge, aber trickreiche Bühne, ließ Platz für
ein Spiel mit Licht und Schatten. Hier kann sich das Ensemble entfalten, bleibt der Blick auf das Wesentliche
ungestört.
>Die schauspielerische Leistung perfekt – Hirzenbergers Inszenierung gekonnt, ohne
Übertreibungen, dennoch modern. Ein Stück, das sich mit Kunst, Poesie, Theater befasst,
Fragen stellt, aber unbeschwert bleibt – und unterhaltsam!“
Michael Schmitt, Saartext:
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